Montag , 21 April 2014
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Interview: Zuversichtlich mit dem Rücken zur Wand

Interview: Zuversichtlich mit dem Rücken zur Wand

7:25. So lässt sich die bisherige Horrorbilanz der Oberteisendorfer in Zahlen ausdrücken. Die wenigsten Tore geschossen, die meisten Gegentreffer der Liga kassiert. Noch ohne Sieg. Das ist die Bilanz eines Absteigers. Trotzdem ist Abteilungsleiter Christoph Grabner zuversichtlich, bald in die Erfolgsspur zu finden. 

“Zugegeben, zwei Punkte aus acht Spielen sind deutlich zu wenig.” Mut macht, “dass wir in zwei Drittel der Spielen die bessere Mannschaft waren. Alleine Punkte gibts dafür nicht. Gründe für die miserable Punktausbeute sind vorne und hinten zu finden: “Vorne treffen wir nicht und hinten machen wir viele individuelle Fehler.” Die drei Gegentoren, die der SVO im Schnitt verdauen muss, kann der Sturm kaum wett machen. Sowohl hinten als auch vorne muss sich also etwas ändern. Dann sieht Grabner sein Team auf Augenhöhe mit den Gegner der Klasse: “ Wenn wir unsere Fehler abstellen, können wir eigentlich mit fast jeder Mannschaft in der Kreisklasse mithalten.” Das man als Titelfavorit gelte,  wurde nach Aussage des Abteilungsleiters “von Außen hereingetragen”. Sich erstmal in der Liga einzugewöhnen, war das erklärte Ziel.Langfristig fehlen der Mannschaft Leistungsträger, deren Ausfall sie bisher nicht kompensieren konnte. Spielmacher Hubert Münzel (zuerst eine langwierige Entzündung und jetzt gebrochene Schulter), Tobi Fuchs (Kreuzbandriss) Andi Baumgartner (Bänderriss im Knöchel) fehlen. 

 Trotzdem sei die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut. “Die Jungs ziehen voll mit und sind alle voll im Training dabei”. Das macht Grabner, der auch noch in der zweiten Mannschaft seine Schuhe schnürt, auch zuversichtlich: ”Irgendwann muss vor allem bei unseren Offensivleuten der Knoten platzen und wenn das passsiert, kann man auch den ein oder anderen Fehler hinten mal ausbügeln.”  Ein wenig klingt es nach Durchhalteparole: “Irgendwann muss der erste Dreier ja kommen.” Beim nächsten Gegner, dem TSV Berchtesgaden, wäre der SVO auch erst mal mit einem Unentschieden zufrieden. Aber allzulange darf der erste Sieg nicht mehr auf sich warten lassen, will man nicht schon früh in der Saison ins Hintertreffen geraten. Die Distanz auf die Nicht-Abstiegsplätze beträgt schon  7 Punkte. Ob nach dem ersten Dreier eine dicke Party gefeiert werden würde, darauf wollte sich Grabner nicht festnageln lassen. ” Ein paar Bier werden wir aber wohl schon trinken.” Die nächsten Gelegenheiten: Berchtesgaden (A), Siegsdorf (H), Chieming (A). Na dann Prost.

Interview führte: Thomas Gröbner

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