Montag , 21 April 2014
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Keeper Mayer trifft und hält

Keeper Mayer trifft und hält

Die Pettinger können sich in einem harten, heiß umkämpften Fussballspiel gegen den Lokalrivalen und Konkurrenten im Abstiegskampf TSV Fridolfing reichlich Luft verschaffen. Die Ruzic-Elf erspielt sich mit diesem wichtigen 3:2 Sieg einen 5-Punkte-Vorsprung auf die Abstiegsränge.

Kaum ertönte der Anpfiff, schon entwickelte sich die Partie zu einem richtigen Derby. Alle wussten, diese beiden Teams haben sich rein gar nichts zu schenken. Die Hausherren begannen schnell, es ging auf und ab und niemand kam zwingend vor das Tor des anderen. Jedoch in Minute zwölf klingelte es erstmals im Tor der Gastgeber: Dominik Oswald tritt einen Freistoß aus halbrechter Position gekonnt in Richtung Elfmeterpunkt, dort steht der mit nach vorne gelaufene Verteidiger Konrad Pallauf völlig allein und köpft zum 1:0 ein.

Zwei Minuten später erneut eine Chance für Fridolfing. Nach misslungenem Klärungsversuch kommt Gäste-Kapitän Josef Pallauf aus gut 16 Metern an den Ball, zieht ab und verfehlt nur knapp das Gehäuse. Darauf sorgt Petting für Randale auf der anderen Seite. Thomas Danzl kämpft sich auf der linken Seite durch und legt auf Daniel Mayer quer, dieser aber verzieht aus aussichtsreicher Position.

Petting tat jetzt mehr. Das mussten sie, wenn sie gegen die aggressiven Gäste aus dem Salzachtal etwas reißen wollten. Und so auch gleich die nächste gute Gelegenheit für den TSV durch Philipp Seidenfuß, aber auch er kann aus knapp 16 Metern den Ball nicht im Tor unterbringen. Schiedsrichter Rieplhuber (TSV Altenmarkt) war nun der spielprägende Akteur auf dem Rasen, da er einige ärgere Fouls von beiden Seiten nur mit mündlichen Verwarnungen ahndete. Durch die vielen Unterbrechungen kamen bis dato keine besonders guten Spielzüge mehr zustande.

Dann eine äußerst kritische Situation vor dem Strafraum von Fridolfing. Zuvor hätte Alex Deubzer das 2:0 für die Gäste markieren können, er jedoch vergibt kläglich allein vor Torwart Mayer. Wieder war es Schiri Rieplhuber, der durch eine zweifelhafte Entscheidung zugunsten der Hausherren auf Freistoß entschied. Die Kicker von Trainer Kruno Ruzic nutzten diesen auch sofort: Michael Salomon, gerade im Vorspiel mit seiner Zweiten durch einen 4:0 Sieg zum Meister gekürt, trat den Freistoß und knallte den Ball ins Torwarteck zum zwischenzeitlichen 1:1 Ausgleich.

Die erste Torchance sofort nach Wiederanpfiff gehörte dem TSV Petting. Nach schöner Kombination im Mittelfeld flankt Thomas Gröbner auf Seidenfuß, der den Ball per Kopf an die Latte setzt. Zehn Minuten später erneut eine Großchance durch Verteidiger Sebastian Singhammer. Er wird durch einen Pass freigespielt, doch er wird vom Referee zurückgepfiffen – Abseits. Direkt im Gegenzug eine gute Gelegenheit für die Gäste, Hintermeier zieht volley aus 25 Metern ab, doch der Ball findet in Pettings Torwart Christopher Mayer seinen Meister. Er war es auch, der wenige Minuten später in den Brennpunkt geriet, diesmal aber im anderen Strafraum. Nach Entscheidung auf Handelfmeter schießt er seine Mannen in Front.

In der 71. Minute wird Thomas Danzl brutal gefoult, immer wieder greift der TSV Fridolfing zu unfairen Mitteln. Nach Platzverweis wegen wiederholten Foulspiels ergeben sich weitere Chancen zum endgültigen Sieg für die Gastgeber. Nach Chancen von Salomon und Strohmeyer, kommt der Ball in Minute 81 in den Lauf von Sebastian Schnappinger. Er läuft allein auf den Torwart zu, behält die Nerven und trifft aus spitzem Winkel zum wohlverdienten 3:1.

Dann erneute Aufregung auf der anderen Seite. Der kurz zuvor eingewechselte Michael Schauer wird von Torwart Mayer gefoult – der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Pallauf Konrad führt aus, doch Mayer pariert erstklassig den eigens verschuldeten „11er“. Die anschließende Ecke tritt Oswald auf den kurzen Pfosten, Pallauf kommt mit dem Kopf ran und wieder ist es Keeper Mayer, der den Ball mit einem glänzenden Reflex gerade noch an die Latte lenken kann.

Nach einer weiteren vergebenen Chance der Gäste sorgt Josef Pallauf in den letzten Sekunden für Ergebniskosmetik nach Anspiel von Alex Deubzer. 3:2. Dabei blieb es auch, denn direkt nach dem ausgeführten Anstoß wurde die Partie abgepfiffen.

19 Kommentare

  1. FussballFreak

    Fridolfinger sind keine Fussballer! Lest halt Kinderbücher ihr Schweinzkicker!

  2. @ trappatoni
    wenn 2 irreguläre Entscheidungen (Freistoß + Elfmeter) zu 2 Toren führen darf man sich doch übern Schiri beklagen?!
    “hervorragend pfeiffenden SR” nicht dein ernst?!

    • Das ist schon mein Ernst und ich würde Euch Fridolfingern wärmstens empfehlen, endlich die stark getönte Vereinsbrille zu entfernen, damit ihr für den Endspurt klar sehen könnt.

  3. Ach ja, in meiner Aufzählung habe ich ja noch den Spieler vergessen, der den Elfmeter nicht verwerten konnte.

  4. Als wirklich neutraler Beobachter kann ich nur bestätigen, dass es sich am Sonntag um ein kampfbetontes Spiel gegen den Abstieg handelte, bei dem Petting aufgrund der genutzten Torchancen der glücklichere Sieger war. Dass allerdings die Fridolfinger Funkktionäre und sog. “Fans” den SR für die Niederlage verantwortlich machen ist in meinen Augen schon etwas befremdlich. Ich hoffe nur, dass sie mit ihren Spielern, die glasklare Chanchen nicht verwerten, unnötige Fouls verursachen, beim Freistoß die Mauer falsch stellen und durch schauspielerische Glanzleistungen auffallen, statt durch spielerische, genauso hart ins Gericht gehen wie mit dem (in meinen Augen) hervorragend pfeiffenden SR.

  5. Schade das der Bericht nicht auch von einem Neutralen Beobachter geschrieben wurde – ich denke nicht das es Sinn, Zweck oder Ziel des Chiemgaukickers ist, Berichte so einseitig zu schreiben.
    Ansonsten gute Selbstdarstellung – Kompliment an den Autor

  6. Neutraler Zuschauer

    Als neutraler Zuschauer möchte ich kurz etwas dazu sagen.
    1. Ich kann die Fridolfinger verstehen. Der Schiedsrichter agierte äußerst einseitig und verhalft den Pettingern mit 2 Wahnsinnsentscheidungen zu 2 etwas glücklichen Toren.
    2. Empfand ich das Spiel auf beiden Seiten nicht als unfair (Abstiegskampf), ich finde die gelb-rote Karte war sogar etwas zu hart, wenn man die sonstigen Entscheidungen als Relation sieht.
    3. Wenn die Fridolfinger schlechte Verierer sind (was sie vielleicht ja auch sind) dann seit ihr unfaire und schlechte Sieger. Denn in einem Bericht den Gegner als unfair (was sie nicht waren) und kläglich zu bezeichnen, und sich selber so rauszuheben macht man nicht.(auch nicht seiner eigenen “restlichen” Mannschaft gegenüber)
    4. Beiden Mannschaften noch viel Glück im Abstiegskampf

  7. Markus Berger

    Die Notizen habe ich gemacht.. Also Kritik an mich und nicht an den Herrn Mayer..

    Man tendiert meistens dazu parteiisch zu schreiben oder besser gesagt es passiert automatisch.
    Jedoch glaub ich das die einzelnen berichteten Spielsituationen das Spiel relativ genau wiederspiegeln. Natürlich haben beide Parteien unterschiedliche Sichtweißen und Schiedsrichterentscheidungen sind sowieso immer zu hinterfragen. Genauso teilweise die Wortwahl da gebe ich euch gerne recht.

    Gänzlich war es ein richtiges Kampfspiel um den Abstieg welches hätten beide Seiten für sich entscheiden können. Trotzdem ist es nur ein Bericht und man sollte das wohl nicht überbewerten..

    Auf diesem Wege hoffe ich das Fridolfing genauso wie wir in der Kreisklasse bleiben weil die Qualität defintiv erkennbar ist und uns ein tolles Derby erhalten bleibt..

  8. Ein weiterer Zuschauer

    Offensichtlich sind die Fridolfinger wirklich so schlechte Verlierer wie sie sich gestern als Zuschauer bereits präsentiert haben.

    Das “der Junge eh bald weg ist” hängt genau mit der Qualität dieser Kommentare und der dahinter steckenden Personen zusammen.

    Dennoch wünsche auch ich den Fridolfinger Spielern, dass sie am Ende die Klasse erhalten.

  9. Vielleicht pariert der Autor ja bald “sensationell” in der A-Klasse, da wird bestimmt nicht “kläglich vergeben” oder “zu unfairen Mitteln” gegriffen is doch klar…

  10. LOL – Mayer pariert erstklassig!!! :-)

  11. ..der Junge is doch eh bald weg.

  12. Sich-Fremdschämender

    Herzlichen Glückwunsch Herr Mayer!

    In einem selbstgeschriebenen Bericht seinen Namen 6x zu erwähnen, Chapeau!

  13. peinlichster typ im regionalen fussballgeschehen :-D

  14. 2 tes tor für fridolfing michael schauer!

  15. Über die Wortwahl lässt sich immer streiten, klar, aber dennoch danke für die Glückwünsche! :)

    Und ebenfalls noch viel Erfolg den Fridolfingern!

  16. der spielverlauf stimmt ja, hat ja niemand was dagegen gesagt!
    jedoch finde ich die wortwahl etwas unpassend!

    Egal, vorbei, glückwunsch an petting

  17. Sehr geehrter “Zuschauer”,
    ich habe den Bericht mit Hilfe von vielen Notizen verfasst, die mir von einem Kollegen als Hilfestellung gegeben wurden, um den Bericht zu schreiben.

    Es ist also weder eine “Lobeshymne” auf mich selbst noch sonst irgendetwas. Es tut mir leid, wenn ich den Eindruck bei dir erweckt habe.

    MfG

  18. ist es dem Hernn Mayer nicht peinlich, eine solche Lobeshymne auf sich selbst zu schreiben und dabei die fridolfinger elf mit aussagen wie “jedoch vergibt kläglich” und “immer wieder greift der TSV Fridolfing zu unfairen Mitteln” so schlecht darzustellen?

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